TINA ist eine Mastinhündin von fast fünf Jahren, die in beklagenswertem Zustand aus einer Tötungsstation kommt. Sie leidet unter Leishmaniose, sarkoptischer Räude, schwerer Unterernährung (ihr Gewicht müsste über 60 Kg liegen, und sie wiegt 39 Kg), Anämie und jeder Art von Ungeziefer. Trotz allem hat sie einen bewundernswerten Lebenswillen; sie kämpft, um aus dieser Lage zu entkommen, in die sie durch jemanden gebracht wurde, den man wohl kaum als Person oder Mensch bezeichnen kann.

Tina wurde nach einem Jahr voller Strapazen, fast ohne Ernährung und ohne jegliche Fürsorge, zur Tötung eingeliefert. Ihre Hütearbeit zahlte man ihr mit absoluter Vernachlässigung und am Ende mit der Einlieferung in die Tötungsstation - so wie man einen alten Putzlappen wegwirft.

Ein junges Mädchen sah, wie das "Herrchen" sie einlieferte und schlug Alarm. Mit Hilfe vieler Tierschützer gelang es am Ende, Tina herauszuholen und ihr eine Überlebenschance zu geben. Wir versuchen nun mit allen Mitteln, diese wunderschöne große Hündin wieder in einen gesunden und glücklichen Vierbeiner zu verwandeln. Unser vorrangiges Ziel ist, ihr ein Leben voller Liebe und Ruhe zu geben, denn das hat sie in ihrem bisherigen Leben nie gehabt. Sie wird durchkommen. Wir werden jemanden finden, der sich wirklich um sie kümmert, sie liebt und ihrer wert ist.

Wir werden regelmässig über Tinas Entwicklung berichten.

TINA hat inzwischen eine wunderbare Familie auf Mallorca gefunden und ist sehr glücklich.

"Fälle, wie den von Tina, dürfte es nicht geben. Wie beschämend ist es, dass wir Menschen dazu fähig sind, ein uns anvertrautes Wesen auf diese Weise fast zu Tode zu schinden".

TINA

 

 

 

Wer wie sind?

"Amigos de los Animales de Esporles" (Tierfreunde von Esporles) ist eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Vereinigung, die im entsprechenden Register der Balearen unter der Nr. 5553 eingetragen ist.

Wir gehören zu den Menschen, die ein Herz für Tiere haben. Deshalb möchten wir dazu beitragen, das Zusammenleben von Mensch und Tier in unserem Umfeld harmonischer zu gestalten. Seit unseren Anfängen im Juni 2005, als wir uns anlässlich des Festes des Schutzpatrons von Esporles, St. Petrus, der Öffentlichkeit vorstellten, haben wir mit Unterstützung unserer Stadtverwaltung die herrenlosen oder verlassenen Tiere unseres Bezirks versorgt. Seitdem musste kein Tier aus Esporles mehr nach „Son Reus", der öffentlichen Auffangsstation für Tiere in Palma, gebracht werden.

Wir möchten auf drei Ebenen arbeiten:

 Information erteilen über der Rechte und Bedüfnisse der Tiere, um die heutige Situation zu ändern, in der Tausende von Tieren verlassen und getötet werden.

Wir kümmern uns um unser Tierheim, in welchem wir, mit der Hilfe der Stadtverwaltung von Esporles, verlassene und streunenden Tiere betreuen, für die wir ein neues Zuhause suchen. Dadurch verhindern wir, dass sie in Son Reus landen , wo die meisten keine Uberlebenschance hätten.

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, denen wir Liebe, Verantwortung und Respekt für Tiere von klein auf vermitteln wollen.